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Photonische Irrlichter - Lieder gegen das Vergessen im Elektron (2020-2021)

Der Lyrikband „Photonische Irrlichter“ beschäftigt sich mit verschiedenen Vorstellungen von Kosmos und den letzten Generationen am Ende der Entwicklung der Zivilisitation. In einer Zeit, in der das „sapiens“ vom homo sapiens schwindet und von einer Neubezeichnung „homo digitalis“ gesprochen wird, legt dieser Band die Bezeichnung „homo quanton“ nahe. Nach Identitätsphilosophie und Quantenphysik sowie den begrifflichen Auswüchsen der Esoterik, ist es nun so weit, die photonische Grundlage des menschlichen Geistes und der Seele ernstzunehmen und die Ergebnisse der Physik mit transzendentaler Bedeutung zu füllen.





WAGEN LENKER AN PLUTUS (Faust II, Goethe)

Damit ich’s beschrieben

Sie wollen nur Kriegen

Drum bleibe ich liegen

Denn klar ist: Wir siegen!


Haben der Engelein Schar

Ich zahl nix mehr, fahr

Dreh meine Runden

Auf Vielerlei Wunden


Und geb, das ist klar

Kein Deut nach

Der Kinderlein Schar

Heißt „Krieg“, den ich fach


An wider Natur

Die bislang nur Slalom fuhr

Der Virus sitzt tief

Ist nicht nur Corona, die rief


Der Welten Geist

Damit vereist

Der Menschheit Geschlecht

Auf zum letzten Gefecht!


-



SPHÄREN & DER WELTENBAUM

Der Baum hier steht im Garten

Dort blühen nur die Harten

Pflanzen und auch Knollen

Verfolgen hier ihr Sollen


Auf dem Baume blühen Feste

Sphären, keine Reste

Kulturen wiegen schwer

Und rollen manchmal in das Mehr


So ein Unglück jüngst passiert

Zum Glück sind sie hier nun zu viert

Und zwei der Riesen können tauchen

Brachten Kugel wieder zu dem Strauche


Legten Sphäre sanft ins Netz

Die anderen besorgten dann den Rest

Wogen die Kugel auf und ab

Ich ließ es dann am Ende schweben

Schwerlich mussten sie nur heben

Alle riefen froh: Es klappt!


-


(1)

Arisiert durch und durch

Europa ne Ahnung

Quer zu der Planung

Hier regiert nun die Furcht.


Europol zwei

Gegen die drei

Machten ne Fahndung

Nachts gab’s die Ahndung.


Die Löwen, die heulen

Der Fuchs, der baut Säulen

Und Esel verspricht:

Fried im Gesicht.


-


(2)

Löwen, die heulen

Tragen die Säulen

Vor ein Gericht

Besser wär das Gesicht.


Arisiert durch die Massen

Denkt er in Klassen

Es ist kaum zu fassen,

Kann er’s nicht lassen?


Herein kommen Stände

Und auch Verbände

Genossenschaft dicht

Die will kein Gesicht.


Drum denk er in Klassen.

Liegen quer und umfassen

Den Mensch überall.

Der kriegt sonst nen Knall!


-


(3)

Ein Löwe weint

Ein belle Doc vereint

Der Kinderlein Schar

Die der Löw niemals sah

Hat gar einen Schreck

„Huch, der geht nimma weg!“


-


Mary-Jane, Cannabis bleibt klar illegäl,

Denn es ist nun mal so, der Türk-Man ist schon hier

Und serviert lecker Pfeife ohne Bier

Ne Shisha wird’s genannt

das reicht dann so

denn wir Kiffer sind lieber gern am Rand

Wonnen hätte wir schon zwei legal,

wenn wir besser wären als Amerika

Wer will denn nicht zum Wein mal eine schnupfen

Oder eine Linie mal mit Schnaps nachspülen

Herrlich ist doch das Gefühl

danach noch eine Zigi durchzuziehen.

Kennst Du das alles nicht,

wird es für Dich bald licht

Bevor Du verzichtest auch auf Schnitzel CO, KG

Das ist Scheiße, Mist und Weh.


-


Was wir wollen,

Ist raus aus diesem Stollen,

Dafür muss es rollen

Denn dieseits ist es da

Und jenseits ist das hier

Überall gibt es bloß Bier?


Das wäre schön, doch leider haben vier

Davon nicht ne Menge

Da die Kiffer in der Länge

Das Trinken völlig missen

Und nur noch puren Eistee pilzen


-


Wogegen man ist

Das ist die Fist

Krieg ohne Frieden

Den werden wir siegen


-


Wo sind die Pfaffen?

Am saugen und machen

Am seligen Tage tun Sie nun raffen

Zum heiligen Tage segnen die Sachen


-


Willst du träumen

Tust du es in anderen Räumen

Willst du schaffen

Musst du paffen


-


Wovon soll man träumen

Natürlich nur von anderen Räumen

Von jenen die sind verborgen

In denen niemand macht sich Sorgen


-


Wir sind ja von Socken

Wer will hier noch rocken

Sind doch derer viele

Die sich was machen aus dem Meme

Und lachen trocken in Socken

Diese will man einfach flocken.


Wie weil man auch viel was vom Systeme

Wir denken in Worten und sind in Semen

Die ganze Litanei von Ordnung

Bringt uns in die Stimmung einer Forderung


-


Der Technik der Systeme

Beherrscht von einem Meme

Macht unser Einer müd

Als läg man lang in Süd


-


Wir wollen uns keine Finger sehen

vielleicht krankenhaus

wer weiß liegt Wehen

Pulsen wie am rechten Rand

mit Hüten von der Leine

Wir hängen selbst an Ketten keine

unsere Eltern dachten decken

Gingen wir nach draußen, mussten checken

erstmal einer runter

der ging munter

Mach Dich ruhig schonmal ans Segnen

denn wenn Du Hunger hast

geh jetzt zum Napf und fass


-


Lieber gleich ne dicke Welle

später wieder bloß die Delle

Organon mit vielen Tasten dran

Krähen heute auch die Vögel

wollen sie mich bloß noch stören

Singen sie nun die Frequenz

die mich weckt wenn ich auch lenz


-


Die ganze Technik ist von morgen

das geht hier so im Norden


Während man die dreie hat

lauf ich rum und trage Kap


Wir sind am werkeln wie die Netten

sind die Bösen, trinken, wetten


Die das hier so eifrig weben

müssen denken, tun und streben


Ihr seid doch wohl wie die von morgen

habt kaum Kinder, keine Sorgen


Ihr habt vor niemandem doch Schiss

weil ja diese Kette riss

Der Vergangenheit entrissen

ist allein der Mensch da, aller Kissen


Wen habt ihr, das ich nicht kenne

wichst schon seit der Penne


Kolonnen voller Torten

Sind wie wohl mit Worten

Begriffe kennt ihr keine

Denn sie haben Beine


Betonieren müssen wir vor vier

Nie wieder ein Tier

Werd ich geben dir


Schließ’ eher mal ein bisschen Frieden

Mit dem Sex und auch den Trieben

Willst Du wirklich schuften

bis das Fressen bringt Dir Gruften

Tolerierst Du DaDaDa

Ruf ich weg, ich fahr


-


Dino

Stino

Rippen

Klippen

Stippen

DNA

Fahr


Fohr

Tor


Franz

Tanz


BMW

Fee


-


Der Traum von einem Haus

Der ist jetzt diese Maus

Denn im Westerwald da liest’s Japanisch

Da ist ja so garnich

Der Wolf hat früh Schneewittchen schon geholt

Hat nun BigBigs Leben schon gestählet

Sonst wird bloß nur der Klingone

Und niemals eine Wohne


-


Was wir wollen

Ist endlich raus aus diesem Stollen

Den man nennt uns auch das All

Erfunden von nem großen Knall


Gibt uns einer diesen Weg

Sag ich dem Anderen endlich: Säg!

Uns raus aus diesem Stock

Ist doch bloß des Gottes schwarzer Rock


Bemalt mit vielen weißen Sternen

Die möchte man sehr gerne.

Doch keiner holte einen runter

Drum glauben wir, es wird jetzt bunter


Machen wir dann Weg hinaus

Aus Kosmos Leere, Weltall Graus.

Hinein in göttergleiche Sphären

Wovon man schrieb schon viele Märe.


Dies sollen wir nicht länger hören

Erzählten Nonnen wie die Gören

Schließen auf das Himmelszelt

Wo niemand kennt bloß einfach Geld


Darin sich Götter bloß betrachten

Und gegenseitig wohl auch achten

Sehen sie der Menschheit klein Geschichten

Denken sie bloß nur ans Richten


Lenken sie dann die Geschicke

Mittels Sichtung aller Blicke.

Richten aus dann diesen Strang

Für den man DNA ersann


Es ist die Erkenntnis, die uns quält

Die Entropie zum Ende wählt

Ein Glaube uns verband

Und dem Geist ein mildes Ende fand


-


Wir warn einst Diebe

Der Staat gab uns die Hiebe

Affenkopf später

Er legt den Täter


Das Artefakt das steht nun hier

War mal Stein und auch kein Tier

Ließ auch nichts anbrennen

Wollte Namen auch nicht nennen


Das nahm man ihm dann krumm

Manch einer meint er sei gar dumm

Er machte vielerlei Worte

Und aß auch die Torte


Die sie ihm nun bereitet

Weg ist er gegleitet

Weil keiner ihn wohl sprach

Seine Uhr, die ging auch nach


-


Wo hat er bloß geparkt

Etwa dort, wo einer sargt?

Auf dem Friedhof ist der Mensch zuhaus

Viel zu früh nagt seinen Zeh die Maus


Drum soll er seine Faulheit überwinden

Und dem Leben eine Ode binden

Vermag er’s sie zu singen

Bringt er die Freude gar zum Klingen.


-


Worin eines Lebens Sinn besteht

Scheint wohl zu sein, dass man auch geht

Funktionieren muss der Mensch

Solang‘s in seinem Muskel brennt.


Das Aufstehen fällt ihm immer schwerer

Diesem alten Straßenkehrer

Er müht sich ab den Tag wie auch die Nacht

Für die, die haben über seinen Sold die Macht.


Würd der Mensch das Leben wieder tun

Er wär lieber bloß ein Huhn:

Picken, Scharren, Ruhn!


-


Wer hält die Welt im Gleichgewicht

Sind’s Denker

Schreiben ein Gedicht?

Oder Banker

Ziehen vor Gericht?


Man sollte glauben

Dass all die gleichen Lüfte saugen

Doch sind’s nur wenige, die taugen

Zu treten Gott unter die Augen.


-


„DER WEISSE RIESE“

Im Kosmos geht es wilder zu

Riese macht Planet im Nu

Schaust Du am Mond vorbei

Siehst Du den schwarzen Felsen

Auf dem der Weiße sei

Trabant nun, einst der Kopf des Helden


Der stand erschrocken da

Als er der Menschheit Treiben sah.

Die Übrigen den Corpus aufgestellt

Das Gesicht ein Feld

Der Erde zugewandt.

Uns nicht fallend zugesandt.


Deutsche Helden mit dem Namen „DAS“

bohren tunnelgleich ein „WAS“.

Sie stehen auf des Riesen Mondgesicht

Offenkundig tobt hier ein Gefecht


In unsrer Welt

Ist manch ein Lächeln gar gestellt

In der Erscheinungswelt

Feinde drohen oft mit Geld.

Wort und Bild gehen auseinander

Der Ehrlichen Lügen fand er.


-


Worin besteht das Antlitz

Ist das Leben bloß ein Witz

Womit soll man es verbringen

Bleibt es stets ein Ringen?


Sieht man von dem Anderen ab

Ist es bloß ein Rap

Umschiffen soll man sprachliche Gefahren

Damit das Böse bleibt im Argen


Der Menschen Feigheit ohne Grenzen

Es scheint man will bloß lenzen

Doch Neues muss man gehen ein

In der Menschheit klein Verein


Damit uns nie der Sinn ausgeht

Und weiter Freude um die Erde weht


-


Das Der, das Ich, das Immerzu

Das Er hält endlich seine Ruh

Wieso der Stier ward eingeklemmt

Das kommt daher er immer rennt

Er schafft die Tausend gar

obwohls doch nur ein Meter war


Der Telepath, der stand

Dann kam der Heibel an den Rand

Steht da lässig und er fand

Den Film der Landung wieder

Und alle riefen: Mein Gebieter!


Was soll der Zausel ihm schon sagen

Das er ihn tun bald wird überragen?

Fein, dass er wird übertragen

den Krimi nun in deutsche Ohr

Und sagen wird, dass wehr verlor’?


Weil die da oben

Tun gar die Falschen loben.

Experten zeichnen ganz im Team,

Was Heibel nicht mal denken kann im dream.


Das konnten wir mal senden,

und das eine übers andre blenden.

Ein Bilderrauschen ungemein

Das wird jetzt, ist ja fein.


Die Feinde sagen immerfort:


Du warst doch schon mal dort

Metonymisch denken

Heißt immer viel verschenken

Gib bloß nicht ab das Lenken


-


So ein Erlebnis,

sowas gibt’s nix

Wir kamen abhanden

Sind jetzt vorhanden

So was wie ritzen

Macht er beim schlitzen


So was verbrauchen

Das geht beim Lauchen

Es ist auch Verstauchen

Drum muss man’s verkaufen


Was ham wir gelitten

Drum hat er geschnitten

Was war den Brigitten

Der Hausfrauen Schlitten


Hat man Nase voll

Findet der’s auch wieder toll

Und hegt gar einen Groll

Gegen seinen Soll


Es war wunderbar

Drum denke man nah

und nicht so ferne

So hat man es gerne


Es war auch kein Rocker

Drum mach Dich mal locker

Und dann fies wie nie

Wenn der denkt an Di.


Data auch kam

Und ihm dann auch nahm

Was Di hat gegeben

So ist man dann eben


Wir sind hier die Schocker

So finde man Hocker

Und mache ihm Platz

So macht er die Katz


-


„Wir sind gewrungen,

ham mit der Maschine gerungen,

mach sie doch mal endlich aus,

denn sie bestimmt dich, du Laus“


„Ist nicht so,

Bin Du bei mir, yo?“

„Das glaub ich nicht

Denn zuoft der Computer isst Dein Gesicht“


„Ich kann dich beruhigen,

das ist bloß das Viel-Gen,

die Weltgeist-Verschaltung,

kein WLAN, mehr Algung.


Der Geist, der fliegt,

Wie‘s der Raum mir gibt,

Der Rechner ist,

Doch ich bin’s, der bis(s)t!“

(GEZ. GLATZEN-MISCHE) 88


-


Muss man zuhause

bleibt’s in der Klause

Wann da: Therapie

Die wirkt wie nie


Die Klause

Das ist nicht zuhause

Sondern im Norden

Wo es heißt Horden!


-


Corona sagt Di

Das bin ich nie

Drum trag ich das Wie

Sowas wie Sie.


So was wie reimen

Ist auch das seinen

Drum wir jetzt vereinen

Was niemals will feinen


Das war: „Ein fiel“

Drum nimm den Einfall

Bevor es macht Knall

Mit Kugel auf Stiel


Harmonica „ist jetzt da.“

Macht immer zu viel

Drum schnappt er sich Stil

Setzt auf jenen Hut

Denn das ist die Nut


-


Is doch kein Span

Dieser Wahn

Sitzt ganz schön tief

Da niemand rief

Nun ist er wer

Das wird nicht schwer


-


Solitär

Bist Du niemals wer

Spinnen und Hexen

Können nicht klecksen


Auf das Papier

Dafür braucht man die Vier

Das geht tief hinein

In des Globus Verein


Wir wollen niemals necken

Den Kölner Jecken

Es ist zum verrecken

Kann der den nicht lecken


Oh, ist doch kein Span

Sondern der Unholden Kahn

Der hier so auch schreibt

Und sich damit die Zeit so vertreibt


Kann man es blicken

Dass man ihn schicken

Um dort zu stopfen

Mit Jungfrauen Tropfen


Wollt keiner hoffen

Dass die nur soffen.

Denn wir wollen den Tisch

Des jungen Fisch


Auch sehen hier unten

Sonst treibt ihn der bunten

Jungen in Wahn

Der blickt ja den Kahn


Auf dem alle schwitzen

Während er bloß am ritzen

Ist in der Stille

Das ist wohl sein Wille


Wenn der halt bloß fährt

Und niemals nur gärt

So ist bald verjährt

Was der angestellt

In Trauer wütend gebellt.


-


Ich hab abgeschlossen,

Info ist abgeflossen

Des Wattenmeers schwere Tropfen

Sie denkt seist besoffen.


Alte Kisten aufgemacht

Das war nicht durchdacht

Mach sie wieder zu

Sonst heißt‘s bald bloß Du!


-


Die Nahtod-Erfahrung

War anders als Dung

Wir waren im Käfig

Dies war auch gefährlich


So ist‘s nun vorbei

Im siebten Vielerlei

Steckt Paria

Und: War schon da.


Fans wir haben

Gesänge sie gaben

Drum wir uns dran laben

Solln wir nicht sagen!


Woanders ist hier

Der Punkte haben wir vier

Isst doch auch mal Tier


Der Stier, der ist mir!


-


Das Was ist Passwort

Wo ich dacht, da wäre ein Port

Ist leider nur der Kinder Hort

Drum steh ich, schließend, mach Sport.


Ist ganz verdreht das olle Ding,

Na, vielleicht kriegt er‘s ja hin,


Die Hitlist ist durch

Im Weltgeist ist nun ne dicke Furch’

Warten tut bloß noch der Lurch

Denkt sich: „Mann, was ist der durch.“


Hockt der da und schreit: „Die Ganze“

Will der wohl, dass man hier lieber Tanze,

Körper ist doch matt vom ganzen Glanze.


-


Der und ein Gelahrten Rock

Da treff ich lieber weiter Bock

Mach doch was Du willst

Und wenn Du nachher stillst.


-


Im Verhör sollst Du nicht hören

Den Kommissar mit Fragen Du sollst stören!

Fang bloß nicht an zu fragen

Sonst wird man bald wohl klagen

Wir denken haben immer

Nein, ist sogar schlimmer

Wir werden alle grün

Falls wir fahrn nicht nur nach Wien

Dort sollen wir bloß tanzen

Mit Hut als wär’s von Franzen

Haben einen Ranzen

Den Rest, den musst Du stanzen

Mit der Maschine einerlei

Wie dort im Lager, warst dabei!

Hast dir ja viel auch genommen

Dem Häftling ging’s beklommen.


-


So sind wir nun herunter

Der Jedi treibt es immer bunter

War die Wochen fleißig gucken

Mit dem Stahl da in dem Rücken

In Aurigae oder im Stollen

Ich wußte’s nicht, dacht sie sein verschollen


Aber wie man hört,

hat man bloß gestört

Den wunderbaren Aufstieg zart

Bis es hieß: „der gart!“

Dann war der Störer ruhig verbrannt

Die hat ihn nun verbannt

Warf uns runter von dem Tempel

Dacht’ sich: „Dieser Hempel!“


-


Der stößt ihn ab den ollen Khan

Er war ja wie im Wahn

Der nennt sich ja bloß Thran

Denn langsam wie er tut

Ist er nicht, fehlen tut es bloß an Mut

Das Maul mal aufzureißen

Und auch kräftig mal zu keifen

Und im Himmelreich gar selten

Hier unten war der niemals zelten

Das hab ich dem schon angesehen

Auf Klo sitzt er doch nie, selbst da muss er noch stehen.


-


Wir ham nun eine Spitze

Auf da jetzt, ich ritze

Mit dem Stein in das Papier

Und denk bloß nicht, da sind die Vier

Wir müßen hier nun schließen

Denn morgen wird es gießen!


Metaphern, die sind fit

Auf nun, denn ich ritt

Ein Pferd, das er mir lieh

Bin Jungfrau noch

beim Sex ich spieh!


Was soll der ganze Zausel

Bin echt und trinke Brause

Hab kein Schnaps mehr da

Denn ich platz da ja.


Ihr habt System

Gut, dann ist bequem

Er war ein Ball

Doch heut hat er nen Knall


Er trägt nun Schild

Und hat immernoch kein Bild

Der Wahnsinn da, der hat ein Foto

Ist Jagd sein einziges Mo-to-to?


-


Du bist Schleim

Und ich bin Stink

Du hast Reim

Und ich mach Wink


Mit dem Zaunpfahl

Sind es Texte, die ich stahl

Gemacht zu meinem Wesen

Lohnt sich nicht, gibt endlich Spesen!


Aber es läuft zu schnelle

Die Welt hat dann ne Delle

Wie beim Todesstern

Man, hab ich den gern.


-


——nachtschicht———

(wenn’s an der Ferse juckt)


corona, war klar

das die’s macht, fahr

bis hierhin und nicht weiter

denn die Sonn da, die ist breiter


mehr in heften war zu lesen

drum hilt’s nicht, ist Besen

Der hier auch mal kehrt,

Er ist’s nun, entbehrt!


-


Wir sind hier immer drei

Drum sag ich: Du bist frei.

Das Dilemma eines Trios

Keiner reist nach Rio.


Abschaffen wollen sie das Sie

Dabei sind sie bi

Wir haben ganz schön viel

Aber Du, Du hängst am Sti(e)l.


-


Ich geb dir einen rein

So bleibst du nicht so klein

Sagt immer Sie zu denen

Denn das Du das ist für nehmen


Zurrst Du Russland’s Schleifen

Sag ich zu Dir: Reifen!

Am Baum sollst Du verdauen

Wie man Dich da hat verhauen.


Vergiften können Sie

Ich sag Dir, es war Di

Dahinter steckt ein Vogel

Sie haben Dich belogen.


-


Das Radio brummt

Die Musik summt

Während Sprecher schweigen

lässt sich’s bequemer leiden.


Wir haben hier

Ein Bomben Quartier

Manieren sind uns fremd

Weshalb der Flow nie klemmt.


Der Vater spricht

Der Sohn, der ficht

Aus sein Gefecht

Am Schreibtisch aus mit Brecht.


-


Ritze ein Gedicht

Mit Füller und Gesicht

Die Linie fein und stark

Zeigt an die Well, die es verbarg


Sophie Scholl und Anne Frank

Wir dachten, Du seist krank

Hör immer auf Dich selbst,

Sonst ist der Weg verstellt


Schreibe auch die Träume

Sind Bilder, machen Räume

Deinen Weg im Text

Auf dass Du bald verreckst!


-


Der Fuß, der wird zum Anker

Sagen Wagen und auch Schranker

Lehnen‘s auf und holen Flaschen

Legen mich dann runter

Das Leben und der bunter

Er kann jetzt nicht mehr flashen


Das war Stund Er

Der hier auch zog

Und auch mal log

Ging an das Tablett

Ra war immer nett


Die Bilder jener Tage

Als er träumend nass im Bette lage

Warn schon eng

Gen und flenn’


Die Burg die steht

Ganz oben auf und

Dem Rossverein er weht

Sagt es ja, dann werd ich schrein.


-


KZ: „SU-EG 194“


Super, Erdgeschoß, früher war oft Keller

doch dann ward man Seller

einem Händler gleich

doch dann wollte man REICH

das Heilige verein’

und nun geht’s heim

kehrt man zurück, ist man homines L

der Große, der tut Verstoße

weil es ihm nun reicht

Keine Sorge: Der deicht!


-


Wir sind Stink,

reif doch „sink“

Dann Wirst Du Schüssel

in einer Spüle

sagt der Engländer „More“

oder liest er Moore?

Er sollte gucken

und nicht ducken

sich, das hat er jetzt

Na hoffentlich wird er’s nicht mehr los

Ist ja der Riesen Hos


-


Bin ich morgen schon gefahren

im Mensch da trifft sich Wahn

Das ist, da kommt das her

was im Pulsaren juckt

doch das kann niemals. Zuckt!

Der ist im Zollverein,

er muss dort nicht mehr schrein.

Das Ritzen findet der

von dem aus ich Empfang

den a u d i Körper klar

der ist so wunderbar

das man’s kaum hat. Versaut

Drum wird Es diesmal reifer

was ist mit dem

tut er, kneifter?


-


Kuck er nur

ihm fällt nichts ein

am Sonntag floss er noch, der Reim

sahst aus wie angeschossen

macht nix, sind ja Rosse.

Denen gabst du viele Schüß

Doch Hero niemals küß!

Lass du die Finger von

auch wenn Dein Gotte so meint

das wäre ja doch Natur.

Die Gegenwart, die schreibt so viel

das weiß, was man so will

Was mit uns machen

das ist der Will,

Vertrau mir und geh pac-en!


-


„FESTE KONZEPTE“


Die Schlampe wird zur Rampe. Nach dem NILE da kommt die Sau, ist besser Als ein Pfau, toom See! Ich klau, bete vielerlei Geschmäcker, versuche still zu sein, doch es geht ums Bein, mit einem sind wir vier, komm fahr, diktier!


-


Es wird schon fast geritzt, die Glock

die Glock, die läutet wie beschwipst

Ein „Küster“ ist nie, Flips!

Sonst ist bald USA

auch hier

und, so viel ist klar

mit deren wunden Bein

Will niemand einsam sein

Der Kinder holde Schar

gab er

der Trump, der war

es waren stets die USA

die bloß meine Filme sah

drum gib her der toll Gerät

stehlen kannst du anderswo

die Funken waren schon auf Klo!


-


Das war schmerzhaft

es war klar

doch du schaust und einer baut

das war halt viel

denn all der Schauen Pracht

das bringt bloß Jobs für Nummer Acht

und deshalb, wunderbar

sehe ich und bin auch klar, „Ballern“ tue ich weiter hin

sonst wird's Gewehr bald Wehr.

Und hatten wir ja mal

ich sag's dir

das war doch so schal

und Blick auch ich so weit zurück

dass ich es weiß, es stückt!


-


Es schaut grad so hold

ich glaub es hat Gold

auch mal gewonnen

drum gönn ich mir Wonnen

wir waren im Krieg

das war klar

dachtest nicht:

dass du wahr

Ich traf, der saß tief

hab ihn auch verhauen

und es lief

Floss so dahin im Gesicht

dahinter kein Hirn und mehr gab es nicht

Willst du auch Antenne

sag ab dann und renne

in die andere Zeit.


-


Väter wie Mütter im Banne vereint

derweil ihre Kinder fast jubelnd.

doch: schneits?

Im Sommer ein Bauch, im Winter ein Lauch

so schafft er das nicht

ich aber auch.

Denn darum es geht

damit Winter wehn

und Stürme vergehn

das Wetter so heiter

die „Ahl“, die wird breiter

steht da und verkauft: „Bald Äppel der Seppl“


-


Hab ich denn kein Herz?

Brennt hier ne Kerz?

Nein, das tu ich nicht!

Denn so manch ein Besucher,

ist nicht ganz dicht,

Bei denen tropft es oben,

Wir hatten ja Schoten,

Und deshalb vereint,

Was sonst immer weint.


Kämpfe ich nicht so hart,

Sind’s wir wieder, schad’,

die erkennen sich nicht,

Hat gedauert, drum wir

werden wir dicht.


Das ist eine Gabe

an der mankind sich labe

wir sind alle eins!


-


Geh rein ins Himmelszelt

Dafür brauchst du bloß Deine Welt

Hab auch das Herz am rechten Fleck

Denn sicher ist: Geht nimma weg.


-


Ein Löwe greint

Falls belle Doc weint.

Eint der Kindl’ein Schar

Sagt er kurz: Haar

Hat es gar einen Schreck

„Huch, der geht ja nimma weg!“


-


Virus im Bild

Nutz ich als Schild

Gehört davon, das hat er fiel

Nachdem Erdkugel, sie will


Ins Boden Los

Er schließlich denkt

Der Ries’ ohn Hos

Wer die ihm wohl schenkt?


-


Wenn’s im Arsche juckt,

Er sich selbst beguckt

Damit’s niemand hört

Und er keinen stört.


-


Er kombiniert

Und Rechner der stiert

gar nicht zurück

stell den, dich bück!

Die Cam, die war, gibt nix her,

Sparta das ruft: Troja ist Herr!


-


Corona spricht:

„Schreib ein Gedicht

Um zu vertreiben

Der Bengel Reigen.“


-


-E-

Wir wollen es sehen

Kann er noch mit den

Mittleren Knochen

Zwischen Zehen und Nase

Den Damen überhaupt noch mal kochen

Eine ganz heiße Phase



-


Bin von der weisen Reise

endlich heimgekehrt ins endlos Feine

doch viele hatten eine Meise

die gerissnen Zoten war'n zwar nicht alleine

die ringsherum sitzend warn oft bissig

doch allein ich war es der war listig

Doch das photonisch Irrlicht ritt mich gut

wies in Schranken meine Wut

ich war alleine niemals glücklich

doch nun wird es endlich einsam wirklich

Die Seele ist im Einklang nun

Denn der Geist war niemals bloß ein Huhn

er will uns glücklich nicht nur sehn

sondern freudig in die Welt eingehn

Denn eines, das ist klar

das Solar-Wunder war

ein Fehler vor dem Herrn dem Gott, der war.


-


Bin ein Photon supe leise

blicke diese endlos Reise

von der Sonne die heißt Corona

hin zur Erde weise

um zu machen Menschlein nicht mehr leise

doch triffst du auf solar-Erde wird es brenzlig

denn nun wisse, dass dort lauern manche Bisse

umgewandelt wirst du manches missen

doch nun ist’s halt wohl verrissen

dass Es wird ein End von der Verbindung

denn die Sach die musst du wissen

ein Elektron ist erst einsam

wenn es kommt an Leitung’s Ende

dort heißt’s dann verbrenne

im Kondensator-Motor

entladen wird so manches

Spannung und auch matrielle Seele.


-


Die verstehen keinen Spass

Das ist ja wie nass

Is doch gar kein Covid hier

Mit meinem Co-Video trink ich immer Bier

Sie wollen wohl ans Koks heran

Legal muss es wohl sein und dann

Wird es wieder heiter

Unter Sonnen wie auch Leitern

Nicht. Denn Kneipen und auch Feste

Sind öd bis dröhnung nur mit Alk

Und all schmauchen fröhlich ihre Pfeifen

Hasch ist da drin und macht batsch da

Doch bevor es schläfrig wird, schwirrt der Wirt

Um die Eck mit nem Kokstablett unter’m Arm

Und denkt sich: Platz da, aus das Shirt

Und hoch die Gläser, vor dem Schoppen

Wird ein jeder Bläser

Schalt den Nasenesser ein

und schnuppt und zieht oder auch reißt

Die feine weiße Linie muss hoch hinein



und bald hinaus dann in Gedanken.

Der schunkelnde Geist will plötzlich tanzen.

Mit einem Schuh da läuft’s schon besser


-


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